Die Kassiererin heult, als der ungehobelte Kunde sie beleidigt. Was dann ihr Chef macht, überrascht alle in der Wartereihe.

Was diese Frau vor einigen Jahren bei ihrer Arbeit als Kassiererin erlebte, wird sie sicherlich nicht so schnell vergessen.

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Vor einigen Jahren arbeitete ich nach dem Studieren in einem Schreibwarengeschäft. Ich wollte etwas hinzuverdienen aber ich mochte meinen Job und die Kollegen auch sehr gern. Die hektischste Zeit des Jahres war immer der Schulbeginn, dann kamen alle Eltern mit ihren Kindern, um neue Sachen für die Schule zu kaufen. Sogar die Chefs saßen dann mit an der Kasse, um den großen Andrang zu bewältigen. Eines Tages hatte ich eine herausgeputzte Frau mit blond gefärbtem Haar und einer teuren Handtasche an der Kasse. Sie warf ihre Sachen aufs Band und warf mir dann einige Rabattmarken zu. Ich lachte freundlich und fragte sie, ob alles in Ordnung sei. Sie ignorierte mich aber und tippte auf ihrem Telefon herum, während ihre siebenjährige Tochter still neben ihr stand.

Ich entdeckte jedoch, dass ihr Rabattmarken schon verfallen waren – schon seit über einem Jahr! Zudem waren die Marken gar nicht gedacht für die Sachen, die sie kaufen wollte. Als ich sie darüber informierte, rastete sie aus: „Wieso denn? Es ist eine Rabattmarke, als mach das, was die Kundschaft von dir will!“ Meine Versuche ihr zu erklären wie die Situation sei waren erfolglos, sie wurde nur immer noch ärgerlicher: „Ich will den Manager sprechen. Für diesen Unsinn hier habe ich echt keine Zeit!“

Ich winkte meinem Chef zu, der in der Nähe arbeitet. Während er auf dem Weg zu uns war, beugte sich die Frau zu ihrer Tochter nach unten und sagte: „Siehst du das, Schatz? Darum musst du studieren und eine gute Ausbildung machen, sonst endest du so wie da hinter der Kasse.“

Hatte sie das wirklich gesagt? Mein Gesicht lief rot an und mir traten die Tränen in die Augen, während dich stockend hervorbrachte, dass auch ich zur Universität ginge und nur etwas hinzuverdiente. In dem Moment tauchte mein Chef neben mir auf und bat die Frau bitte noch einmal das zu wiederholen, was sie gerade zu mir gesagt hatte. Sie antwortete selbstbewusst, dass der Kunde immer König sei und dass sie verlangte, dass die Rabattmarken angenommen werden würden.

Mein Chef schaute sie kurz an, dann fing er an all ihre Sachen wieder aus der Tasche zu holen. „Was zum Teufel machen Sie da?“, kreischte die Frau. Mein Chef antwortete ganz ruhig: „Ich lasse Sie nicht einfach so meine Mitarbeiter beleidigen. Ich will, dass Sie gehen. In diesem Geschäft wollen wir mit jemandem wie Ihnen nichts zu tun haben.“ Die Frau starrte uns stumm an und lief purpurrot an, weil inzwischen alle Leute sie anstarrten. Sie fing an zu heulen und machte eine hysterische Szene. Ihre Tochter verhielt sich dagegen wesentlich erwachsener!

Sie ergriff ihre Handtasche, die Rabattmarken und stürmte mit ihrer Tochter aus dem Geschäft. Dann schrie sie zurück: „HIER KOMME ICH NIE MEHR ZURÜCK! ICH RUFE EUREN CHEF AN UND LASSE EUCH ALLE ENTLASSEN. WISSEN SIE EINGENTLICH WER ICH BIN?“ Mein Chef lächelte mich an und sagte, dass ich mal kurz nach hinten gehen sollte, um frische Luft zu schnappen – ich muss in jenem Moment ausgesehen haben, als ob ich ein Gespenst gesehen hätte.“

Was für ein toller Chef – ein echtes Vorbild für alle!

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